Einfamilienhaus
Klassiker bei Erbschaft und Kernsanierung. Meist ein bis zwei Wochen, Container direkt auf dem Grundstück.
Vor der Kernsanierung muss alles raus, was nicht tragend ist. Wir machen das planbar: sortenrein getrennt, mit Blick auf Schadstoffe und mit einer Übergabe, auf der Ihre Folgegewerke sofort aufbauen können.
Acht Positionen, die in fast jedem Projekt vorkommen. Wählen Sie aus, was bei Ihnen ansteht.
seitlich wischen für alle 8 Positionen

Das Gebäude wird bis auf die Tragstruktur zurückgebaut. Stehen bleiben Außenwände, tragende Innenwände, Decken und Dachtragwerk — alles andere kommt raus. Danach steht Ihnen ein leerer Rohbau zur Verfügung, in dem Grundrisse frei neu geplant werden können.

Nicht immer muss alles weg. Beim selektiven Rückbau entfernen wir gezielt einzelne Bereiche — eine Etage, eine Wohnung, nur die Bäder — während der Rest unberührt bleibt. Die Bereiche werden staubdicht abgetrennt, damit nebenan weitergearbeitet oder gewohnt werden kann.

Der Bodenaufbau ist die Position, bei der die meisten Überraschungen auftauchen. Unter Teppich und Vinyl sitzen häufig alte Kleber, unter dem Estrich Dämmschichten aus einer Zeit, in der niemand über Fasern nachgedacht hat. Wir nehmen den Aufbau schichtweise ab und prüfen, was darunter liegt, bevor gestemmt wird.

Nichttragende Wände, Vorsatzschalen und abgehängte Decken bestimmen den Grundriss — und sind meist das Erste, was bei einer Umplanung weichen muss. Wir bauen sie zurück und trennen dabei gleich nach Material, damit Gipskarton, Metallprofile und Holz nicht gemeinsam als Mischabfall teuer entsorgt werden.

Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektro: Wir demontieren die komplette Gebäudetechnik, nachdem die Anschlüsse fachgerecht getrennt und gesichert wurden. Metalle gehen sortenrein in die Verwertung — das senkt die Entsorgungskosten spürbar.

Bei jedem Gebäude, das vor 1993 gebaut oder saniert wurde, gehört die Frage nach Asbest an den Anfang — nicht in die Mitte des Projekts. Dasselbe gilt für Mineralwolle aus der Zeit vor 2000. Wir zeigen Ihnen bei der Besichtigung die verdächtigen Bauteile und begleiten die Beprobung.

Entsorgung ist bei einer Entkernung der größere Kostenblock — und der, an dem sich sauberes Arbeiten am schnellsten auszahlt. Sortenrein getrennter Bauschutt kostet einen Bruchteil von Mischabfall. Deshalb wird bei uns direkt am Entstehungsort getrennt, nicht später am Container nachsortiert.

Fertig heißt bei uns: Sie können den nächsten Handwerker bestellen, ohne vorher selbst zu räumen. Wir kehren durch, entfernen Restmaterial und gehen die Flächen gemeinsam mit Ihnen ab. Was auffällt, wird notiert und erledigt — nicht vertagt.
Vom ersten Trennwand-Rückbau bis zur besenreinen Übergabe — so sieht Entkernung bei uns aus.













Der Maßstab ändert sich, das Vorgehen bleibt gleich — nur die Logistik drumherum wird größer.
Klassiker bei Erbschaft und Kernsanierung. Meist ein bis zwei Wochen, Container direkt auf dem Grundstück.
Auch im bewohnten Zustand: staubdichte Trennung, geschützte Treppenhäuser, abgestimmte Arbeitszeiten.
Ladenflächen, Praxen, Büroetagen vor der Umnutzung — inklusive Rückbau von Einbauten und Ladenbau.
Produktions- und Lagerhallen mit technischen Anlagen, Zwischenebenen und großen Entsorgungsmengen.
Vier Schritte — Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert.
Objektart, Fläche, Baujahr — mehr brauchen wir für die erste Einschätzung nicht.
Wir prüfen Bausubstanz, Zugänge, Containerstellplatz und verdächtige Baustoffe.
Angebot mit einzelnen Positionen, Entsorgung eingerechnet, Termin verbindlich.
Staubschutz, Rückbau in fester Reihenfolge, sortenreine Trennung — am Ende besenreine Abnahme gemeinsam vor Ort, Nachweise inklusive.
„Wir haben ein Mehrfamilienhaus aus den Sechzigern entkernen lassen. Beim Estrich kam Asbestkleber zum Vorschein — das Team hat sofort gestoppt, abgeschottet und sauber weitergearbeitet. Termin hat trotzdem gehalten."
„Angebot mit einzelnen Positionen statt Pauschale, keine Nachträge, Container immer rechtzeitig da. Die Übergabe war wirklich besenrein — unsere Trockenbauer konnten am nächsten Morgen anfangen."
„Geerbtes Haus, komplett entrümpelt und entkernt. Ich wohne 300 km weg und musste nur zweimal vor Ort sein. Fotos vom Fortschritt kamen aufs Handy, die Entsorgungsnachweise per Post."
Pauschale Quadratmeterpreise aus dem Internet helfen selten weiter — dieselbe Fläche kann sich im Preis verdoppeln, je nachdem was drinsteckt und wie man rankommt. Diese sechs Punkte entscheiden bei Ihrem Objekt:
Grundlage jeder Kalkulation: Wie viele Quadratmeter, wie viele Etagen, wie viel Material fällt insgesamt an.
Der größte Hebel. Asbest oder KMF bedeuten Abschottung, Schutzmaßnahmen und Sonderentsorgung — das ist ein anderer Kostenrahmen als normaler Bauschutt.
Hofzufahrt und Erdgeschoss oder dritter Stock ohne Aufzug in der Innenstadt: Jeder Meter Transportweg schlägt auf die Stunden durch.
Stahlbeton verhält sich anders als Fachwerk. Auch die Frage, wie sauber sich Schichten trennen lassen, bestimmt den Aufwand.
Sortenrein getrennter Bauschutt kostet deutlich weniger als Mischabfall. Deshalb lohnt sich die Trennung direkt vor Ort.
Wenn es schnell gehen muss, arbeiten mehr Leute parallel. Das verkürzt die Bauzeit, erhöht aber den Personalaufwand.
Eigenleistung spart auf dem Papier Geld. Was dabei gern übersehen wird, steht in der rechten Spalte.
| Punkt | Fachbetrieb | Eigenleistung |
|---|---|---|
| Schadstoffe | Werden vorher erkannt und getrennt behandelt | Fallen oft erst auf, wenn die Fasern schon in der Luft sind |
| Entsorgung | Sortenrein getrennt, Nachweise inklusive | Alles in einen Container = Mischabfall zum Höchstpreis |
| Statik | Tragende Bauteile werden vorher geklärt | „Die Wand sah nicht tragend aus" wird richtig teuer |
| Zeit | Feste Bauzeit, Folgegewerke planbar | Wochenendarbeit zieht sich über Monate |
| Haftung | Haftpflichtversichert, dokumentierter Ablauf | Schäden am Nachbargebäude bleiben an Ihnen hängen |
| Beim Verkauf | Nachweise belegen die fachgerechte Entsorgung | Ohne Papiere bleibt die Frage offen — und im Kaufvertrag stehen |
Bei einer Komplettentkernung kommt alles raus, was nicht zur Tragstruktur gehört:
Stehen bleiben Außenwände, tragende Innenwände, Geschossdecken und das Dachtragwerk. Danach ist der Grundriss frei planbar.
Bei der Entkernung bleibt das Gebäude stehen — entfernt wird nur der Ausbau im Inneren, damit anschließend saniert oder umgebaut werden kann. Beim Abbruch wird die Bausubstanz selbst beseitigt.
Die Entkernung ist also der Standardschritt vor jeder Kernsanierung. Nebengebäude, Garagen oder Anbauten können wir zusätzlich abbrechen, wenn sie ohnehin weichen sollen.
Für den reinen Rückbau des Innenausbaus ist in der Regel keine Baugenehmigung nötig, solange tragende Bauteile unberührt bleiben. Sobald tragende Wände, Decken oder neue Durchbrüche im Spiel sind, braucht es eine statische Prüfung und je nach Fall eine Genehmigung.
Bei Asbestarbeiten kommt die Anzeige bei der zuständigen Behörde hinzu — das übernehmen wir im Rahmen der Sanierung. Verbindlich klärt das immer die örtliche Bauaufsicht; wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, worauf es bei Ihrem Objekt hinausläuft.
Bei einer Teilentkernung einzelner Räume oder Etagen ist das häufig möglich: Wir trennen die Bereiche staubdicht ab und halten Fluchtwege frei. In Mehrfamilienhäusern arbeiten wir regelmäßig so, während die übrigen Wohnungen bewohnt bleiben.
Bei einer Komplettentkernung geht es nicht — dabei werden Wasser, Strom und Heizung demontiert.
Das übernehmen wir komplett: Trennung nach Fraktionen direkt auf der Baustelle, Container stellen und wechseln, Abtransport zu zugelassenen Anlagen, Übergabe der Entsorgungsnachweise. Bei gefährlichen Abfällen wie Asbest und KMF ist diese Dokumentation Pflicht — und genau das, wonach später beim Verkauf gefragt wird.
Treppenhäuser, Aufzüge, Fassaden und alle Bereiche, die bestehen bleiben, werden abgedeckt und geschützt. Zugänge sichern wir staubdicht ab. In bewohnten Gebäuden stimmen wir Arbeitszeiten und Sperrungen vorher mit Ihnen und der Hausverwaltung ab — damit niemand vor verschlossener Tür steht.
Das hängt von der Auslastung ab — meist liegen zwischen Besichtigung und Baustart wenige Wochen. Bei einem verbindlichen Termindruck sagen wir Ihnen ehrlich, ob wir ihn halten können. Lieber eine klare Absage als ein Termin, der Ihre Folgegewerke ins Rutschen bringt.
Sagen Sie uns, um welches Objekt es geht. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und schlagen einen Besichtigungstermin vor.
Vier kurze Fragen — den Rest klären wir am Telefon.
Welche Leistung brauchen Sie?
Um welches Objekt geht es?
Wann soll es losgehen?
Wohin dürfen wir die Einschätzung senden?
Wir melden uns in der Regel noch am selben Werktag. Wenn es eilt: 0152 07508473.